Symbolfiguren Brandmütterle und Wirt

Der Cannstatter Quellen - Club e.v. 1966 hat zwei Einzelfiguren in der Brauchtumsgruppe. Die Figuren basieren auf einer wahren Begebenheit im Jahre 1655 nach Christi in Bad Cannstatt.

Brandmütterle


Bei der ersten Figur handelt sich um ein altes, armes, verwahrlostes Weib. Am 30. Juli 1655 vormittags um 7 Uhr ist in Cannstatt durch das Weib eine Feuerbrunft entstanden. Das eigene, sowie das Nachbarsshaus und die Scheune dahinter brannten ganz ab. Durch plötzlich auftretenden Wind nahm das Unglück weiter seinen Lauf. Die glühenden Funken wurden stark verbreitet und haben viele weitere Häuser in Cannstatt in Flammen gestellt. Ebenfalls brannte auch das Türmlein auf dem Oberen Tor das mit Kupfer bedeckt war, nieder. Insgesamt sind wegen des alten Weibes mehr als 20 Häuser komplett abgebrannt und deswegen bekam das alte Weib den Namen das Brandmütterle. Unter dem Häs vom Brandmütterle versteckt sich unser ältestes Mitglied der Brauchtumsgruppe.


Wirt

Die zweite Einzelfigur des Cannstatter Quellen-Clubs e. V. 1966 ist der Wirt. Bei dieser Figur handelt es sich um einen Mann, der bei dem großen Brand in Cannstatt, am 30. Juli 1655, welches durch das Brandmütterle entstand, sein Haus mit Wein löschte, da kein Wasser zum Löschen zur Verfügung stand. Hinter der Maske von Wirt versteckt sich der Zunftmeister der Brauchtumsgruppe.